Die Sandregenpfeifer an der Küste des Klützer Winkels

Jeden Frühling kommen sie zurück aus ihrem Winterquartier an unsere Strände im Klützer Winkel:  die Sandregenpfeifer (Charadrius hiaticula).

Diese kleinen Strandbrüter mit schwarzer „Augenmaske“ und „Halsbinde“ sind in Deutschland vom Aussterben bedroht.

Für ihre kleine Nestmulde direkt am Strand wünschen sie sich natürlich ein ungestörtes Plätzchen. Manchmal schaffen sie es, ihre vier sandfarbenen, dunkelgepunkteten Eier auszubrüten.- Hoffentlich werden sie vorher nicht zertreten!  Bei Störungen verlässt der kleine Strandbrüter aufgeregt sein Gelege. -Hoffentlich kühlen die Eier nicht aus!

Bei Beobachtung eines aufgeregten Sandregenpfeifers, der die Strandbesucher möglichst von seinem Gelege weglocken will, sollte man  zügig unten an der Wasserlinie weitergehen. Dann beruhigt er sich meistens schnell wieder.

Wer Sandregenpfeifer an unsrerer Küste entdeckt hat, melde sich gern bei der Naturstation. Wie im letzten Jahr werden wir dann das Gelege suchen und den Küstenbereich mit Info-Schildern abstecken, um für Beruhigung zu sorgen.

Hundebesitzer suchen ab dem 1. April wieder nur (mit angeleintem Hund) die gekennzeichneten Hundestrände auf. Wir sind gespannt, ob es ein erfolgreiches Sandregenpfeifer-Jahr wird.

Wer hat einen Sandregenpfeifer am Strand entdeckt?  Bitte melden unter Tel.: 038827-7748 oder per Mail an naturstation@web.de


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