Aktion zum „Internationalen Robbentag“

Auch an der Küste des Klützer Winkels kommt manchmal eine Robbe an den Strand, um sich eine Verschnaufpause zu gönnen. Dann möchte sie einfach nur auf dem Sand liegen und herumdösen.

Eine rastende Robbe am Strand ist an der mecklenburgischen Ostseeküste noch ein ungewohnter Anblick. Einst waren hier die Kegelrobben völlig ausgerottet. Für die Fischerei bedeuten die hungrigen Fischräuber eine starke Konkurrenz.

Da die Kegelrobben laut Bundesnaturschutzgesetz zu einer besonders geschützten Art gehören, dürfen ruhebedürftige Tiere nicht gestört werden. Hierzu gibt es mobile Absperrzäune, die die Ruhezonen der Tiere markieren. Diese Absperrungen sind nur an den Strandabschnitten notwendig, die auch von Menschen genutzt werden. Kegelrobben werden vor Menschen und Hunden geschützt und Menschen werden vor diesen angriffslustigen Tieren geschützt. Die Kegelrobbe ist das größte Raubtier Deutschlands!

Um die Kegelrobbe und das Netzwerk der Robbenbetreuung bekannter zu machen, veranstaltet die Naturstation Fischerkaten zusammen mit der neuen BUND-Ortsgruppe „Klützer Winkel“ am

22. März 2022 , dem „Internationalen Robbentag“, eine Informationsveranstaltung am Strand von Groß Schwansee.

Treffpunkt ist um 10:00 Uhr an der Naturstation Fischerkaten in Groß Schwansee (Strandzugang 5). Es soll der Aufbau einer Robbenabsperrung am Strand gezeigt und über die Kegelrobbe informiert werden.

Besonders die Interessierten, die gern beim Robben-Netzwerk mitmachen möchten, sind recht herzlich eingeladen. Die Veranstaltung dauert ca. 2 Std.

Foto: Kegelrobbe am Strand von Groß Schwansee, 3. März 2022 (Johannes Hohls)

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